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easy peasy vpn

March 18th, 2009 mephistho No comments

So, ich habs tatsächlich ans Laufen bekommen.

Die Sources vom Cisco VPN Client für Linux findet man im Netz und kann ihn sich somit selbst kompilieren. Er meldet meist ein paar Abhängigkeiten, aber das lässt sich alles beschaffen. Dann muss man eigentlich nurnoch das Ding starten und sich mit dem begehrten VPN verbinden. Dazu muss jedoch das Kernel-Modul geladen sein: Geschieht nach jedem Restart per “/etc/init.d/vpnclient_init restart” – So hab ich den Befehl zumindest in ein kleines VPN-Script geschrieben, da das VPN inner HS regelmäßig den Kontakt verliert und somit am Besten direkt neu initialisiert wird… Danach verbindet man sich mit gewünschtem Profil zum gewünschten VPN:

vpnclient connect <profile> user <benutzername>

Wichtig dabei ist, dass man beim Profilnamen (welches man am Besten in /etc/opt/cisco-vpnclient/Profiles ablegt, da es dann direkt ohne explizite Pfad-Angabe erkannt wird) nicht auch noch die Endung “.pcf” anhängt. Die wird schon automatisch hinzugefügt und führt sonst zur Meldung “The specified Profile could not be read”.

Beispiel: vpnclient connect wlan user mephistho – die Profil-Datei im Profiles-Verzeichnis würde hier also wlan.pcf heißen müssen.

Den Verbindungs-Befehl kann man natürlich auch mit ins vpn-script schreiben. Allerdings rate ich davon ab, dort den optionalen Parameter “pwd” zu verwenden. Schreibt man direkt dahinter sein Passwort im Klartext, erhöht dies zwar den Grad an Automatisierung,  die Sicherheit aber nicht wirklich – und wie in meinem Fall handelt es sich bei solchen PWs ja oft um Daten, die z.B. hs-weit gelten. Das Script insgesamt starte ich mit dem allseits beliebten sudo Befehl, damit ich auch jaaa überall Zugriff habe :)

Jetzt läufts zumindest. Mit dem dicken Akku ist der EEE nun durchaus nützlich an so manchem HS-Tag.

Betriebs(system)-Ausflug

January 23rd, 2009 mephistho No comments

Jawollja, lange nicht mehr gemacht: Neue, unfertige Betriebssysteme ausprobieren. Aber jetzt gab es mal wieder Anlass dazu.

Seit wenigen Wochen ist die Beta vom neuen Windows 7 öffentlich verfügbar und vor wenigen Tagen las ich in der aktuellen ct von Easy Peasy 1.0, einer speziell für Netbooks angepassten Ubuntu-Version.

Beides gefällt mir ziemlich gut bisher. Windows 7 läuft auf nem alten 1,6GHZ Notebook von HP mit 1GB Ram und 64MB ATI Radeon 9600 Mobility. Wäre die Grafikkarte Shared-Memory fähig und könnte sich so noch ein bisschen Speicher vom Ram klauen, könnte ich damit sogar die Aero-Oberfläche betreiben. So bleibt es halt beim Windows-7-Basic-Design.

Windows 7

windows7Was auffällt ist, dass sich der Vista-Nachfolger erstaunlich schnell anfühlt. Teilweise sogar schneller als ein XP. Allgemein greift es viele gute Ansätze aus Vista auf und setzt diese auch vernünftig um. Die Benutzerkontenkontrolle nervt so gut wie gar nicht. Es gibt fast gar keine dusseligen Sprechblasen mehr aus dem Systemtray, da Meldungen im sog. “Action Center” gesammelt werden. Die Taskleisten-Elemente lassen sich frei verschieben; geht man mit der Maus über die Einträge, leuchten sie in der dominanten Farbe des Programm-Icons (klingt sinnfrei, hilft aber glaub ich auf Dauer bei der Orientierung – wenn auch vielleicht nur unterbewusst). Eine Schnellstartleiste wie in XP gibt es nicht mehr. Man kann Programme direkt auf die Taskleiste pinnen, startet man sie, wird aus dem Programm-Icon ein Task-Icon. Das hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen, da ich auch gerne mal mehrere Explorer-Fenster offen habe und das Icon dafür somit immer präsent haben möchte. Man kann aber beliebig Ordner mit Verknüpfungen erstellen und diese als Symbolleiste einbinden. Paint, Wordpad und der Windows-Rechner sind ordentlich überarbeitet worden und bieten nun umfangreiche Funktionen, die für die meisten Standard-Arbeiten in diesen Bereichen ausreichen dürften. In den sog. Bilbiotheken lassen sich beliebige Ordner zusammenfassen, was zwar ein ganz nettes Feature ist, aber evtl. das Problem mitbringt, dass irgendwann der Otto-Normal-Dau gar nicht mehr weiß, wo seine Daten denn wirklich liegen… Das bleibt noch abzuwarten. Schön dürfte die neue Netzwerkverwaltung für kleine LANs werden – wenn sie hält, was sie verspricht. Man erstellt eine Heimnetzgruppe, in die man über ein Passwort ohne Kenntnisse über IPvx zu benötigen Windows-7 miteinander vernetzen kann. Trotz des “schnelleren Gefühls” scheint das gute Notebook etwas mehr am normalen Idle-Betrieb zu tun zu haben als unter XP. Es muss häufiger den Lüfter anwerfen, was durchaus störend sein kann. Gerne schmiert das System auch noch mal ab – Beta halt. Z.B. wenn ich mit der Windows Bildanzeige Bilder zoome. Da kommt der Freundliche Bluescreen und teilt mit, dass es ein Problem mit einer der ATI-Treiberdateien gibt. Macht aber nix, die sind ja auch eigentlich für XP – schön, dass die XP Treiber überhaupt verwendet werden können. HP liefert für derart alte Geräte nämlich keine Vista-Treiber mehr nach und die standard ATI-Treiber laufen mit den OEM-Versionen der Karten oft nicht. Alle anderen Treiber wurden jedoch entweder direkt automatisch installiert oder konnten über Windows-Update bezogen werden. Der erste Eindruck verspricht durchaus höheres Potential als Vista es je erreichen wird.

Kommen wir zu Easy Peasy 1.0

Easy Peasy 1.0

Mit einem auf der System-HP verlinkten kleinen Tool kann man die etwa 800MB große Iso direkt auf einen USB-Stick packen lassen. Dieser ist dann bootfähig und so konnte ich meinen kleinen EeePC 4G direkt damit starten. Einmal geladen, bietet Easy Peasy direkt die Option, das System fest zu installieren – gesagt getan. Gut geleitet kommt man durch den Setup und nach einigermaßen kurzer Zeit ist’s fertig. Die dunkle Oberfläche passt gut zum kleinen Schwarzen o_O
Die Menüs lassen sich beliebig anpassen und die Grundinstallation bringt eigentlich alles mit, was man auf dem kleinen Gerät zunächst brauchen könnte: Firefox, Evolution-Mail, Singbird, Totem-Media-Player, Pidgin-Instant-Messenger, Skype, Rechner, OpenOffice 3.0, Texteditor, Notiz-Tool, uvm. Die Programme und Tools sind übersichtlich in den Menüs sortiert und lassen sich wie erwähnt gut verschieben und anpassen. Alle Treiber – auch (W)LAN – wurden direkt automatisch installiert. Eigentlich musste ich bisher nichts mehr von Hand nachinstallieren, läuft eigentlich alles.
Was mich noch interessiert ist natürlich die Akku-Laufzeit. Irgendwas scheine ich mit dem EEE schon zu Beginn falsch gemacht zu haben, denn besonders lange hält der Akku nicht mehr. Easy Peasy gab nun vorhin etwa 2:15h als Restlaufzeit bei 100% an – mit eingeschaltetem WLAN, denn ich schreibe diesen Eintrag grad damit…
Wenn mich die Akku-Zeit nicht zufrieden stellt, werde ich wohl schauen, ob ich da mit dem ein oder anderen Tool noch was drehen kann. Sehr wichtig ist auch noch die VPN-Lösung. Ob ich um in das VPN unserer HS zu kommen noch einen speziellen Client installieren muss oder ob es über die eingebaute Funktion schon läuft, kann ich noch nicht sagen.

Jetzt hab ich erst mal genug Zeit verplämpert. Ab Montag gehts mit der ersten Klausurenphase los: 5 Termine in 1,5 Wochen. Jede Menge Spaß. Hoffen wir, dass es klappt – in manchen Fällen bin ich mir noch nicht so sicher. Vielleicht guck ich aber auch erst mal mit Seulme ein wenig Veronica Mars, das ist entspannter als Mathe, E-Technik, Englisch, Informatik oder Java-Programmierung :)