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Posts Tagged ‘fahrrad’

How to: Fail

July 19th, 2010 mephistho 3 comments

Kaufen Sie sich neue Schuhe.
Stellen Sie beim ersten Tragen dieser neuen Schuhe fest, dass die Druckstellen an den Fersen fiese Schmerzen bereiten.
Bearbeiten Sie die Fersenteile der neuen Schuhe solange mit Kneifzange und Hammer, bis Sie das Gefühl haben, es könnte gehen.
Wechseln Sie den Schlauch Ihres hinteren Fahrrad-Rades.
Ziehen Sie die neuen Schuhe an, weil Sie denken, wenn Sie mit dem Rad zum Arzt fahren, um ein Rezept abzuholen, brauchen Sie ja nicht so viel zu laufen.
Treten Sie auf halber Strecke einmal so stark in die Pedale, dass sich das offenbar nicht fest genug festgeschraubte Hinterrad verschiebt und am Rahmen festklemmt.
Stellen Sie fest, dass da jetzt ohne Werkzeug erst mal nix zu machen ist.
Überlegen Sie sich, das restliche Stück zum Arzt zu Fuß zu gehen – Sie haben ja neue Schuhe. Wenn Sie das Rezept haben, können Sie ja eben einen 15er-Schlüssel vom nächsten Radladen leihen und das Rad reparieren.
Stellen Sie beim Arzt fest, dass der doch noch eben mit Ihnen reden will und Sie das Rezept nicht einfach so rausholen können.
Warten Sie 30 Minuten im Wartezimmer.
Stellen Sie fest, dass man sich das Gespräch auch irgendwie hätte sparen können, dass jetzt aber alle Fahrradläden geschlossen sind.
Überlegen Sie sich, mit der Bahn nach Haus zu fahren, Werkzeug zu holen, zurückzukommen und das Rad zu reparieren.
Stellen Sie fest, dass irgendweswegen die nächste Bahn zu ihnen erst in ca. einer Ewigkeit fährt.
Nehmen Sie eine andere Bahn und laufen Sie den Rest nach Hause – Sie haben ja neue Schuhe.
Stellen Sie nach dem Holen des Werkzeugs fest, dass die Bahn zum Fahrrad auch nicht planmäßig, sondern erst in ca. 30 Minuten fährt.
Laufen Sie zu den nächsten Bahnen, in der Hoffnung, diese zu erwischen.
Laufen Sie schlussendlich komplett zum Fahrrad.
Reparieren Sie das Fahrrad, fahren Sie nach Hause und freuen Sie sich über die neuen eingelaufenen Schuhe.

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nachbereitung

September 8th, 2009 mephistho 1 comment

Eigentlich müsste ich mit nem neuen Progrämmchen anfangen hier, aber für ne Viertelstunde bis zum Mittag lohnt das nicht. Also fang ich mal an, ein Bisschen was über meinen Urlaub zu schreiben.

Das Area4 war insgesamt ne super Sache. Hat Spaß gemacht. Der Anreise-Donnerstag war extrem heiß, aber mit genug Bier ging auch das Aufbauen leicht von der Hand. Das Gelände ist überschaubar und gut angelegt, die Ordner waren gut drauf und die übrigen Festival-Besucher sowieso. An Bands gab’s für mich keine wirklichen Highlights. Es war ne schöne Mischung. Ob ich noch alle zusammen bekomme, die ich gesehen hab? Freitag: Mad Caddies, Jet, Deftones, The Offspring, Die Toten Hosen. Samstag: The Get Up Kids, Thursday, Eagles of Death Metal, AFI, Rise Against. Sonntag: Life of Agony, Anti Flag, Kettcar, Farin Urlaub, (Faith No More). Bei Faith No More bin ich irgendwann Essen gegangen, weil die mir so gar nicht zugesagt haben – ist einfach nicht meine Musik. Danach hab ich mit Florian noch ordentlich Gas gegeben und dementsprechend ging es mir am Montagmorgen auch. Naja, Abbau ging noch und die Heimfahrt war dank Michael und Anne mit ihrem Bulli auch sehr entspannt.

Der Plan, dann direkt wieder mit dem Rad nach Bremerhaven aufzubrechen, hat sogar einigermaßen geklappt. Ich glaub, ich bin gegen 15:50 aus Bremen herausgefahren. Hat sich auch sehr gut angefühlt, aber irgendwie war der Weser-Rad-Weg an der Westseite der Weser entlang etwas länger als geplant. Etwa 96km bin ich bis zum Fähranleger in Nordenham gefahren (und dabei an Orten mit wunderschönen Namen wie “Käseburg” vorbeigekommen). Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass der Anleger direkt in Nordenham ist, aber das war mal keiner. Es hätte genau gepasst mit der Fähre um 20:40 nach Bremerhaven überzusetzen, nur leider hab ich erst auf den Schildern in Nordenham gesehen, dass ich noch 8km weiter nördlich muss, um zur Fähre zu kommen – Top! Gegen 20:50 war ich da, Fähre grad weg, nächste kommt um 21:40. Also hab ich ne knappe Stunde am Wasser rumgestanden und versucht, mich zu regenerieren. Tapi war mit zwei Freunden sogar auf der Fähre, die dann um 21:40 rüberkam und in Bremerhaven sind wir zu seiner Wohnung gelaufen. Am Ende standen ziemlich genau 100km auf dem Tacho. Ich war einigermaßen fertig, als ich um halb 12 (oder wie spät war’s?) bei zwei Bier und ner Peperoni-Pizza bei Tapi in der Küche saß. Kleiner Hinweis noch für Tapi: Meine Fahrkarte war teurer, weil ich das Fahrrad noch bezahlen musste :) Ansonsten gilt ihm großer Dank für Betreuung und Unterkunft – er hatte sogar mit Magnesium angereichertes Wasser dabei, als er mich abholen kam, wenn das ma nich geil is.

Am Dienstagmorgen musste Tapi dann recht früh hoch, weil er ein – erfreulicherweise erfolgreiches – Vorstellungsgespräch in Münster hatte. Ich bin etwas später aus seiner Koje gekrochen, zum Bahnhof geradelt (eigentlich find ich Bremerhaven gar nicht so häßlich :) ) und habe den nächsten Zug nach Osnabrück genommen. Dort hab ich unnötigerweise gefühlt-ewig gebraucht, um aus der Stadt herauszukommen – eigentlich kenn ich mich da doch aus… Meinen Onkel konnte ich erwartungsgemäß telefonisch nicht erreichen – er war ja Arbeiten. Daher hab ich mir erst mal ne Riesen-Pommes gekauft, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, Nahrung zu brauchen. Allerdings war mein Körper durch Festival und die erste lange Tour schon völlig verstört, so dass ich kaum was essen konnte. Radfahren ging aber trotzdem noch. Als ich dann die Fahrrad-Schilder nach Hagen am Teutoburger-Wald gefunden hatte, dachte ich schon, ich wäre gut unterwegs. Allerdings hab ich’s irgendwie geschafft, nicht um den Jägerberg und “Hüggel” herum- sondern direkt DRÜBER zu fahren – wenn man das Fahren nennen möchte. Ich war noch nie so froh, den ersten von 21 Gängen zu haben o_O Teilweise musste ich schieben. Mit dem Rad und dem Gepäck ging das mal teilweise gar nicht, über irgendwelche Waldwege zu krachseln, deren oberes Ende ich manchmal nicht mal mehr sehen konnte. Ansonsten verlief die Strecke bis nach Münster recht unspektakulär. In Ladbergen fuhr ich an den Dortmund-Ems-Kanal heran und folgte diesem bis nach “Coerde”. Dort konnte ich in Richtung Gievenbeck – wo Jojo wohnt – abfahren. Lustig (oder eher seltsam) find ich, dass Münster einen Stadtteil hat, der “Kinderhaus” heißt?! Diesmal kam ich nach etwa 77km sogar noch im Hellen bei Jojo an. Tagsüber hatte ich mich von der halben Pommes, einigen Bananen und mehreren Litern Wasser ernährt. Abends musste also wieder was deftiges her. Ne ordentliche Fleischpita wurde es – aber auch die wollte mein Körper nicht komplett aufnehmen… Danach hat Jojo noch versucht, mich für ein paar kleine PS3-Spiele zu begeistern, aber da war nicht mehr viel zu machen. Ich war wieder total am Ende. Zu Beginn der zweiten Folge “Chuck” bin ich einfach eingeschlafen ^^ Auch hier noch mal vielen Dank an Jojo für Betreuung und Unterkunft :)

Am dritten Tag sollte es nach Dortmund gehen. Eigentlich wollte ich ab der Münsteraner Innenstadt ein Stück weit die “100-Schlösser-Route” entlang fahren – die konnte ich aber irgendwie nirgends finden. Also suchte ich mir selbst den Weg über wohlklingende Orte wie “Ottmarsbocholt” und “Oberbauernschaft” nach Lünen, von wo aus ich einer sehr guten Radbeschilderung nach Dortmund folgen konnte. Dort wusste ich noch grob, wo ich hin muss; ein kurzer Anruf bei Ralf und ich war am Ziel. Diesmal waren es knapp 85km, allerdings ohne nennenswerte Hügeleien, weshalb ich verhältnismäßig fit war und sogar noch am Abendprogramm meiner beiden Gastgeber teilnehmen konnte: Eine sog. “Abrissparty” bei einer Freundin von Florian und anschließender Besuch im “Spirit” – war cool! Essentechnisch hatte sich nicht viel verändert. Ambitioniert hatte ich mir eine Döner-Pizza bestellt, aber auch die ging nicht komplett rein. Gleichermaßen Dank an Ralf und Flo! Ich hab in deren Küche aufm Sofa geschlafen. Die Mitbewohnerin war vorgewarnt – sie musste am nächsten Morgen früh zur Schule. Falls sie in der Küche war, hab ich davon zumindest nix mitbekommen *schnarch*

Das Festival, die außerplanmäßig langen Einzeletappen und vermutlich auch die etwas zu kurz geratene Erholung am Vorabend haben mir dann allerdings die letzte Tour vermasselt – selber Schuld würd ich sagen. Das “Ardeygebirge” hinter Dortmund und diverse Hügel danach auf dem Weg Richtung Hagen waren zu viel für mich – und auch für meine Gangschaltung. Viel länger hätten wir beide glaub ich nicht durchgehalten. Hinzu kam noch der erste und einzige platte Reifen meiner Tour: Als ich nördlich von Hagen an einer vielbefahrenen Kreuzung stand und wie so oft über den richtigen Weg grübelte, zischte es laut hinter mir und mein Hinterreifen hatte es hinter sich. Ich hab ihn dann auf dem Parkplatz einer Tierarztpraxis geflickt, wobei ich keinen Splitter o.ä. finden konnte. Der Größe des Lochs nach zu urteilen würde ich sagen, dass er einfach überfordert war :-/ Lustig war die Arzthelferin in der Praxis. Ich hatte gefragt, ob ich mir kurz die Hände dort waschen könnte… Als ich vom Bad kam, stand sie mit nem “zahmen” Eichhörnchen dort, das an ihr rumkletterte. Voll witzig. Das Tierchen musste ich auch kurz halten. Sie meinte dann noch hartnäckig, ich habe ja wohl schon Sonnenbrand – was allerdings nicht stimmte, weil mein Braun eher Rot ist, wenn ich frisch aus der Sonne komm – wollt sie mir aber partout nicht glauben. Ich hab mich jedenfalls nach etwa 30km von meiner Schwester aus Hagen abholen lassen. Es reichte und somit hatte ich noch ein bisschen mehr Zeit bei meiner Schwester, meinem Schwager und meinem kleinen Neffen. Zudem waren auch meine Eltern an dem WE in Lüdenscheid – insgesamt sehr schön die Tage. So hatte ich dann auch direkt eine Transportmöglichkeit für mein Rad nach Meppen. Ich hatte noch überlegt, zu versuchen, am Samstag mit dem Rad nach Siegen zu einem Freund von Seulme zu kommen, aber das hab ich mir gespart.

Stattdessen bin ich am Sonntag mit dem Zug nach Eschborn gefahren und habe dort Seulme bei ihrer Familie getroffen.

Die Radtour war insgesamt richtig klasse. Teilweise extrem anstrengend, aber das wollte ich ja auch so haben. Mein Tacho sagt, dass ich 294km zurückgelegt habe. Das is für 4 Tage ein ganz akzeptabler Schnitt, finde ich. Interessant ist, dass ich irgendwie nie Muskelkater hatte. Einzige Erscheinungen waren ziemliche Erschöpfung der Beine zum Schluss – da wird jede Autobahnüberführung zur Herausforderung und ziemliches Hintern-Brennen. Hätte ich keine gepolsterte Radlerhose getragen, wär ich glaub ich am zweiten Tag schon nicht mehr auf den Sattel gekommen. Mit dem Wetter hatte ich ebenfalls enormes Glück: Fast nur Sonne, kaum Wind und keinen Tropfen Regen – wobei der zumindest meinen Sachen dank der hochwertigen Fahrradtaschen meines Bruders auch nicht viel hätte anhaben können.

Wenn ich mal Geld hab (höhöhö), hätte ich wohl Lust, mir irgendwann ein richtiges Fahrrad zuzulegen und dann mal richtige Touren durch richtige Berge und nicht nur durch son paar Hügel zu machen, vielleicht klappt das ja irgendwann mal.

Über die Tage in Eschborn, Frankfurt und Heidelberg und auf der Burg Frankenstein schreibe ich dann später weiter – ich glaub, da mach ich mal nen eigenen Post für auf…

Dank WordPress weiß ich: 1463 Worte.

tour

August 18th, 2009 mephistho No comments

Da ich viel zu gern mit Google Earth rumspiele muss ich hier grad noch mal meine komplette Tour bis zum 6. September posten. Man kann 1A erkennen, wann ich wo bin, nicht wahr? ^^

tour

Fahrradausflug

August 7th, 2009 mephistho 2 comments

radtourVor geraumer Zeit hab ich mit Seulme überlegt, was man denn noch urlaubstechnisch machen könnte in diesem Jahr. Da das Budget wie immer knapp ist, stand nicht besonders viel zur Auswahl. Ich hatte schon einiger Zeit mal gesagt, dass ich Lust hätte, ne ordentliche Radtour zu machen. Quer durch Deutschland, vielleicht sogar in ein anderes Land… irgendwie sowas halt. Warum ich selbst nicht drauf gekommen bin, weiß ich nicht, zumindest war es Seulme, die sagte: Hey, du könntest doch durch verschiedene Städte in Deutschland fahren, wo doch einige deiner Kumpels wohnen… Geile Idee! Also entstand der Plan von Bremen über Oldenburg bis ins Ruhrgebiet zu fahren, wo ich jeweils ein paar Leute kenne. Da Nils (Oldenburg) zur geplanten Zeit leider nicht da ist, hab ich nun etwas umgeplant und werde folgendermaßen fahren:

Am Montag, 24. August 2009 direkt nach der Rückkehr vom Area4-Festival (jaja, ich weiß, das wird anstrengend) soll es losgehen: Bremen – Bremerhaven ~60km, Übernachtung bei Tapi. Am Dienstag, 25.  August 2009 geht es zunächst per Zug weiter von Bremerhaven nach Osnabrück, weil da zwischen keine Übernachtungsmöglichkeit liegt und ich die Strecke dann doch nicht an einem Tag abreißen möchte. Da ich den Weg ohne Umsteigen und komplett mit dem Semesterticket fahren kann, ist das absolut ok. Auch dass Bremerhaven von Bremen aus nicht wirklich in Richtung Osnabrück liegt, ist mir herzlich egal, da es darum geht, Leute zu besuchen (in diesem Fall Tapi) und Rad zu fahren. Rohde ist zu der Zeit wohl in Meppen Arbeiten, aber ich werde versuchen, meinem Onkel dort in Osna einen kleinen Besuch abzustatten und dann noch am selben Tag nach Münster (~50km) zu kommen, um dort Jojo mit meiner Anwesenheit zu erfreuen. Am Mittwoch, 26. August 2009 liegt die Strecke von Münster nach Dortmund (~60km) an. Dort angekommen werde ich mich von Florian (und falls anwesend Ralf) versorgen lassen :) Am nächsten Tag, Donnerstag, 27. August 2009, möchte ich weiter zu meiner Schwester nach Lüdenscheid (~45km). Dort werd ich dann wohl 1-2 Tage verbringen und somit spätestens am Samstag, 29. August 2009 aufbrechen in Richtung Frankfurt (Eschborn). Die gesamte Strecke dorthin werde ich wohl nicht mehr schaffen, da ich Seulme dort bei ihren Eltern am Sonntag Abend treffen möchte. Aber vielleicht schaffe ich es am Samstag noch bis nach Siegen (~60km), wo ein alter Freund von Seulme wohnt und dann fahre ich am Sonntag so weit ich komme und den Rest mit dem Zug.

Von Eschborn aus wollen Seulme und ich dann noch ein paar Tage was mit dem Auto ihrer Mom unternehmen – das wird sicher super! Und zum 4. September geht es dann nach Meppen zum 60. Geburtstag meines Dads.

Soweit der Plan. Wenn das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird das glaub ich ne sehr sehr geile Sache. Zum Glück hat Seulme mich auf die Idee gebracht :) Luftline sind es – siehe Bild – etwa 470km, die ich mir da vornehme. Allerdings fallen davon etwa 110km auf die Zugfahrt von Bremerhaven nach Osnabrück und die letzte Etappe nach Eschborn werde ich ja auch per Zug zurücklegen. Trotzdem muss ich mal meinen guten alten Tacho wieder fit machen, damit ich das ordentlich erfassen kann :)

Wünscht mir gutes Wetter! Nicht zu heiß aber Hauptsache trocken!

spontankauf

March 9th, 2009 mephistho No comments

cimg6604Clever wie ich bin, hab ich am Freitag das Netzteil vom Firmen-Notebook im Büro gelassen – thumbsup! Daher hab ich heut ma ne Radtour zur Firma gemacht, um das zu holen. Auf Weg dahin, komm ich immer direkt bei Atelco vorbei. Und da ich irgendwie im Hinterkopf hatte, dass die da angeblich günstig gute Mousepads haben, hab ich ma reingeschaut. Es gab zwar nur so aufgerollt verpackte, aber die Verpackung und der Preis von 5,99 haben mich überzeugt…

Kaum groß das Teil. Die Größe ist eigentlich die einzige Rechtfertigung für diesen Eintrag ^^
Wenn man das Teil quer legt, wie es wohl eigentlich vorgesehen ist, hat man die Tastatur sonst wo liegen… ein wenig überdimensioniert. Aber die Maus läuft gut darauf und das is ja, worum’s geht… ^^

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rad-tour

March 6th, 2009 mephistho No comments

p1010015Jawollja. Ich bin wieder stolzer Besitzer eines Fahrrads. (Fahrrad Nr. 4 seit Bremen…tolle Stadt, was Fahrräder angeht) Seulme hat gestern mal wieder die Fahrrad-Rubrik beim Schwarzen Brett von bremen.de durchstöbert und eine interessante Anzeige für ein Sparta-Trekking-Rad gefunden. Aus der Anzeige ging hervor, dass der Original-Kaufbeleg von 1997 aus Holland sogar noch vorliegt – sehr gut, schon mal nicht geklaut, das Teil. Also hab ich mal angerufen und mir Bilder schicken lassen – noch besser. Sieht richtig gut aus, das Teil. Nochmal angerufen: Wo müsst ich denn hinkommen, um es mir anzuschauen bzw. es abzuholen? – Ins Blockland… MITTEN ins Blockland

rad-tourDas Blockland ist so eine Art Marsch- / Acker-Land im Norden Bremens. Aber wie kommt man da hin? Gar nicht ohne Auto? Ich bin letztendlich mit der Bahn zur Uni gefahren und ab da mit Skates weiter. Etwa 6km bei Gegenwind durch die Walachei dahinten. Zum Glück ist GPS so verbreitet, dass es sogar da funktioniert. So wusste ich wenigstens ungefähr, wie weit ich denn noch muss. Wenn sich das nicht gelohnt hätte… und ich auch den Rückweg mit Skates hätte zurücklegen müssen… *tilt*

Naja, es hat sich gelohnt. Nu ist für 80€ ein Sparta Marathon Rad in meinen Besitz übergegangen. Sehr gut gepflegt, komplett intakt und verkehrssicher. Dafür wird heute erst mal ein ordentliches Schloss angeschafft, damit mir das nicht wie mein Vorheriges in der ersten Nacht nach dem Kauf geklaut wird. (Nicht dass ich das nicht auch vom Arsch der Welt aus irgendeinem Gewerbegebiet hinter Bremen in die City gefahren hätte…tolle Stadt, was Fahrräder angeht)