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“London calling”

June 26th, 2010 mephistho No comments

Irgendwie muss man dieses Zitat wohl immer bemühen, wenn man von London schreibt, kann das? Jedenfalls hätte ich mal ein paar Sachen über den aktuellen Stand der Mission “Andreas bei den Briten” zu berichten.

So ging es in den letzten Wochen insgesamt ziemlich schnell mit einigen Formalitäten. Wir haben recht lange gebraucht, um unsere Bewerbungen fertig zu machen, recht kurze Zeit nach dem Versenden kamen dann aber bereits die sog. “Unconditional Offers” von der LSBU. Unverbindliche Angebote für Studienplätze im Kurs “Computer Systems & Networks (CSN) BEng Hons” sind das. Die haben wir natürlich direkt angenommen. Mit der Annahme dieser Angebote wurde man dann berechtigt, sich für einen Platz im Wohnheim zu bewerben. Das wurde natürlich auch direkt erledigt und bereits einen Tag später – also quasi seit Freitag – haben wir Angebote für Wohnheimzimmer im McLaren-House. Um diese Angebote anzunehmen, müssen ein paar Online-Formulare durchlaufen werden und gleichzeitig per Kreditkarte 250£ Kaution eingezahlt werden. Die 116£ Miete PRO WOCHE werden dann an drei Zahlterminen in Voraus-Etappen fällig – welch ein Spaß.

Der Kontakt zu meinem Betreuer für’s Final Year Project ist einigermaßen entspannt – er scheint da noch nicht wirklich Handlungsbedarf zu sehen, weshalb Antworten immer ein paar Wochen auf sich warten lassen ;) Aber das wird schon passen.

Weiterhin müssen jetzt langsam die Umzugsplanungen in Gang kommen. Umzugskartons, mit denen ich meine Sachen bei meinen Eltern einlagern kann, sind beschafft. Mein WG-Zimmer ist zum 01.09. gekündigt und die Planungen, mit welchem Transporter wir 5 einmalig unseren Kram nach London schaffen, werden auch konkreter.

Es geht also los ;) Ich werde versuchen, hier einigermaßen regelmäßig für Aktualisierungen zu sorgen.

London

March 17th, 2010 mephistho No comments

Ich wollte ja immer noch einen Beitrag über die London-Exkursion schreiben, bin aber bisher nie dazu gekommen. Zu ausführlich möcht ich nicht werden. Die Flüge mit Ryanair und die Bustransfers mit Terravision haben einwandfrei funktioniert, das Hostel “The Steam Engine” war nett. Etwas schmuddelig sind solche Hostels ja wohl immer, einen direkten Vergleich hab ich bisher nicht. Aber die Bar im Erdgeschoss ist klasse, die Leute waren nett und es hat alles super geklappt. Für eventuelle Besucher würde ich den Laden auf jeden Fall empfehlen. Man braucht zu Fuß kaum 10 min zum Wohnheim / zur Uni ;)

lagelondon Von der Lage her ist das ganze schon recht attraktiv. Die Uni (und somit auch das McLaren-Wohnheim, in dem wir wohnen werden) liegen etwa 1km vom London Eye entfernt und somit ziemlich zentral. Das Wohnheim ist das neueste der LSBU und hat je Zimmer ein Bad, so dass man sich “nur” die Küche zu fünft oder zu acht teilen müsste.

 

Zur Uni: Der erste Eindruck war sehr gut. Die Studentenschaft ist enorm multikulti und man hat generell mal sowas wie ein Uni-Feeling (im Gegensatz zum MoF-Standort unseres HS-Fachbereichs am Flughafen Bremen).

Nach einigen Infoveranstaltungen über die generellen Rahmenbedingungen konnten wir die Professoren ansprechen, die für die Final-Year-Projects in Frage kommen und mit denen etwas genauer über mögliche Themen reden. Die Gespräche verliefen alle sehr vielversprechend. Wenn man möchte, findet man Betreuer für reine Softwareprojekte, kann aber auch in die Bereiche Robotik, Embedded Systems, Grundlagen der Nachrichtenverarbeitung oder Simulation und Steuerung (z.B. mit Matlab und Simulink) gehen.

Für mich kommen da “nur” Robotik oder ein anständiges Softwareprojekt (evtl. mit ein bisschen embedded) in Frage. Robotik ist “natürlich” am spannendsten, allerdings werde ich nur in die Richtung gehen, wenn der Prof mir ein Projekt anbietet, bei dem ich die Geräte “nur noch” steuern und nicht auch noch bauen muss ;) Sowas ist durchaus realistisch, da z.B. fünf sog. “AmigoBots” bestellt sind, die ggf. zu sinnvoller Interaktion gebracht werden sollen  – evtl. sogar mit Kommunikation über eine offene Smartphone-Plattform. Das wäre natürlich enorm spannend!

Insgesamt klingen die Ansätze der Final-Year-Projects, die wir für den britischen Bachelor of Engineering machen generell interessanter, weil die Projekte über etwa 10 Monate laufen und nicht wie die deutschen Bachelorarbeiten über wenige Wochen.